SPORT PRODUCTION - TIME ATTACK

Die Einführung der nummerierten neuen Panigale V4 SP ist auch die Rückkehr der Initialen „SP“ in der Welt der Ducati Superbikes. Es steht für „Sport Production“ und wurde erstmals in den frühen 90er Jahren bei der legendären 851 verwendet. Es war das Synonym für ein Serienmotorrad mit spezieller technischer Bestückung und einer klaren Mission: noch bessere Performance auf der Rennstrecke zu liefern.

In Übereinstimmung mit dieser Philosophie unterscheidet sich die Panigale V4 SP in folgenden Punkten zur Panigale V4 S:

  • Design, schwarz-matt mit rotem Streifen und gebürsteten Aluminium-Tank (Design der Ducati MotoGP Werksmotorräder bei den Wintertests)
  • Hydraulisch betätigte STM-EVO SBK9 Anti-Hopping Mehrscheiben-Trockenkupplung (Self-Servo-System)
  • 5/10-Speichen-Carbon-Felge (reduzierte Massenträgheit V/H: 26/46%, reduziertes Gewicht V4 S/V4: 1,4/3,4 kg)
  • Brembo Stylema R Bremszangen
  • Bremspumpe Brembo MCS 19.21 Radial mit Remote-Control (Selbstentlüftend)
  • Sekundärübersetzung mit einer 520er Kette, Ritzel und Kettenblatt
  • Carbon: Kotflügel vorne, offener Kupplungsdeckel, Winglets
  • Einstellbare Rizoma Aluminium Fussrasten mit Carbon Fersenschutz
  • Gefräste Gabelbücke mit Seriennummer (nicht limitiert)
  • Sitzbank mit V4 SP Logo
  • Ducati Data Analyzer+ (DDA+) Kit mit GPS-Modul
  • Aluminum Abdeckung Kennzeichenhalter und Spiegel (Bei Demontage)
  • Nur als Monoposto Version

Dank dieser technischen Ausstattung ist die Panigale V4 SP das ideale Motorrad für jeden ambitionierten Hobbyfahrer, der auf der Rennstrecke auf Anhieb schnell sein möchte. Das Motorrad ist einfach zu fahren und erfordert wenig körperliche Anstrengung. Die Qualität des Bikes beim Bremsen ist außergewöhnlich gut, ebenso wie die Leichtigkeit beim Einfahren in die Schräglage und das leichte Herausfahren beim Beschleunigen aus der Kurve. Das Resümee von Ducati Testfahrer Alessandro Valia war eindeutig: Ein perfektes Paket für eine Hobby-Rennfahrer. Er wird mit der SP schneller sein als mit der doch deutlich anspruchsvolleren R-Version.

DAS IST NEU

Eine permanente Entwicklung der Produkte ist der Grund für die hohen Standards die Ducati heute liefern kann. So wurden bei allen V4 Modellen - abgesehen vom Update auf den EURO 5 Standard - neue Brems- und Kupplungszylinder zum Einsatz gebracht, das Riding-Mode System optimiert...

EURO 5

Volle Performance bei niedrigeren Emissionen

Die Einhaltung der ab 01.01.2021 gültigen Euro 5 Limits mit wesentlich niedrigeren Grenzwerten bei HC (von 170 auf 100) und NOx (von 90 auf 60) wie auch die Einführung eines Grenzwerts für Partikel waren eine enorme Herausforderung für alle Hersteller. Ducati gelang es...

weiterlesen

RIDING MODES

Neue Strategie mit Race A und B!

Das Riding-Mode-System erlaubt es dem Fahrer auch während der Fahrt eine Vielzahl von Parametern mit wenigen Schritten zu ändern. Bei den Panigale V4 Modellen wird nun eine neue Mode-Strategie eingeführt. Diese ermöglicht dem Fahrer auf der Rennstrecke rasch zwei...

weiterlesen

DUCATI TRACTION CONTROL

The next Level: DTC EVO 3

Die Ducati Traction Control (DTC) EVO 3 implementiert die neuesten Erkenntnisse aus dem Rennsport und spiegelt sich in einem neuen Steueralgorithmus wider. Dieser greift nun während der Phase der Gasannahme in der Kurvenmitte ein, mit dem Ziel durch ein optimal...

weiterlesen

SP KONFIGURATION

SP steht für "Sport Production" und so wurde dieses Modell mit zahlreichen Features ausgestattet die ein ganz klares Ziel verfolgen: Das Motorrad zu einem optimalen Werkzeug für den Sporteinsatz auf der Rennstrecke zu machen!

DESIGN

Im Stil der MotoGP Vorsaison-Testbikes

Die Panigale V4 SP wurde in Punkto Design von den Ducati Corse-Motorrädern, die bei den Vorsaisontests der MotoGP eingesetzt werden inspiriert. Der "Total Black" Effekt, der durch das Mattschwarz der Verkleidungen und die Carbonfelgen entsteht, kombiniert mit dem aus...

weiterlesen

FELGEN

Carbon reduziert die rotierenden Massen!

Die Felgen der Panigale V4 SP sind aus Kohlefaser hergestellt, was die ungefederten Massen deutlich reduziert. In den Naben sind wie bei der Schwinge auch Aluminiumeinsatze einlaminiert. Diese Felgen sind im Vergleich zu den geschmiedeten Felgen der Panigale R um 1,4 kg...

weiterlesen

KUPPLUNG

STM Racing-Trockenkupplung!

Der 90° V4 an der Panigale V4 SP besitzt eine STM EVO-SBK Aluminium-Trockenkupplung. Bei extremen Einsätzen auf der Rennstrecke sorgt die Trockenkupplung für ein deutlich besseres Fahrgefühl. Genauer gesagt, sorgt sie für eine effizientere Anti-Hopping-Funktion bei...

weiterlesen

SPECIAL FEATURES

Neuste Technologien machen die Panigale V4 S / SP zu einem technischen Meisterwerk! Ein elektronisches, event-basiertes Öhlins Fahrwerk, das sich automatisch jeder Fahrsituation anpasst ist nur eines der Highlights dieses Motorrads...

ELECTRONIC SUSPENSION

Öhlins Smart EC 2.0 EVO Technologie!

Die S und SP Versionen sind mit einem Event-gesteuerten elektronischem Öhlins EC 2.0 Fahrwerk - das das volle Potenzial des 6D-IMU Sensors ausschöpft - ausgestattet. Das Fahrwerk verfügt über zwei Funktionsweisen: Manuell, indem wie bei einem herkömmlichen Fahrwerk die...

weiterlesen

GABEL

Öhlins NIX30 - elektronisch einstellbar!

Das Beste ist gerade gut genug. Aus diesem Grund setzt Ducati bei den Fahrwerkskomponenten auf den schwedischen Premium-Hersteller, der auch in jedem Top MotoGP Bike zu finden ist: Öhlins. So wird in den S- und SP-Modellen eine 43 mm NIX30 Up-Side-Down Gabel mit TIN...

weiterlesen

FEDERBEIN

Öhlins TTX36 - elektronisch einstellbar!

In den S-Modellen kommt hinten das im MotoGP-Sport entwickelte Öhlins TTX36 Federbein zum Einsatz. Zugstufe und Druckstufe können elektronisch mittels Servomotoren - gesteuert vom neuen Öhlins Smart EC 2.0 EVO System - eingestellt werden. Die Vorteile der TTX-Technolgie...

weiterlesen

DER DUCATI FAKTOR

Es ist für die meisten wenig überraschend dass Ducati in punkto Leistung und Design mit der Panigale Modellreihe neue Standards gesetzt hat. Das nun aber auch Betriebs- und Servicekosten reduziert wurden könnte den ein oder anderen überraschen...

RACE INSPIRED

Mit dem Know-How von 32 WM-Titeln!

Ducati hat in der Superbike-Weltmeisterschaft mehr Rennen als alle anderen Hersteller gemeinsam gewonnen. Jede Panigale ist ein Konzentrat der Erfahrung von 31 Superbike Weltmeistertiteln. Die V4 Modelle sind die ersten, die sich nun im Punkto Motor an der MotoGP...

weiterlesen

LEISTUNG

214 PS - Erstmals mit MotoGP Technologie!

Die Panigale V4 ist die erste in Serie produzierte Ducati mit einem Vierzylinder-Motor, direkt von der Desmosedici aus der MotoGP abgeleitet. Mit einem Hubraum von 1.103 ccm, 214 PS und einem Leistungsgewicht von 1,1 PS / kg setzt dieses Motorrad neue Maßstäbe im...

weiterlesen

BETRIEBSKOSTEN

Hohe Kosten sind ein Gerücht!

Wer meint, Ducatis wären wegen ihrer einzigartigen Desmodromik wartungsintensiver, liegt völlig falsch. Ganz im Gegenteil. Dank hoher Fertigungspräzision und laufend optimierter Materialien ist ein Ventilservice nur mehr alle 24.000 Kilometer erforderlich. Damit können...

weiterlesen

ELEKTRONIK

MotoGP und Superbike Weltmeistertitel sind gut. Doch was hat der Kunde davon? Jährlich finden bei Ducati die modernsten und leistungsfähigsten Fahrassistenz-Systeme ihren Weg vom Profi-Rennsport in die Serie. Für den Kunden bedeutet das mehr Fahrspaß, bei höherer Sicherheit...

DUCATI SLIDE CONTROL

Driften wie ein Weltmeister!

Die Ducati Slide Conrol (DSC) ist eine Entwicklung von Ducati Corse und ermöglicht in Verbindung mit der Traktionskontrolle dem Fahrer ein kontrolliertes Driften. Der 6D-IMU-Sensor liefert wichtige Informationen zur Fahrzeugdynamik (Schräglage, Beschleunigung...). Mit...

weiterlesen

SCHALTAUTOMAT UP/DOWN

Schalten bei Vollgas ohne Kuppeln!

DQS Up/Down EVO 2 ermöglicht neben sehr kurzen Schaltzeiten auch das Runterschalten ohne Kupplung, was noch effektiveres hartes Bremsen möglich macht. Das System besitzt einen in das Schaltgestänge integrierten Zweiwege-Mikroschalter, der bei jedem Schaltvorgang ein...

weiterlesen

RIDE-BY-WIRE SYSTEM

Die Leistung voll im Griff!

Ride-by-Wire - eine Technik, die ihren Ursprung in der Luftfahrt hat und dort auch nicht mehr wegzudenken wäre. Die Drosselklappen werden nicht mehr per Gasseil, sondern mittels Servomotoren geöffnet. Diese gehorchen einem ultraschnellen elektronischen Interface, das je...

weiterlesen

MOTOR

Zum ersten Mal in Serie: Der neue Desmosedici Stradale ist das Ergebnis aus Ducati Tradition und MotoGP Know-How. Er bringt die Vorteile eines V4 Motors mit sich, ohne auf den unglaublichen Sound eines klassischen Ducati V2 Motors zu verzichten...

ZÜNDUNG

Twin Pulse Zündfolge - V4 mit V2 Charakter!

Ein V4-Motor mit einem Hubzapfenversatz von 70 Grad erzeugt eine „Twin Pulse“ Zündfolge, die der Arbeitsweise eines doppelten Zweizylinders entspricht. Die Besonderheit ergibt sich dadurch, dass die beiden linken wie auch die beiden rechten Zylinder nahezu zeitgleich...

weiterlesen

KURBELWELLE

Gegenläufig gedreht - verbessertes Handling!

Üblicherweise dreht die Kurbelwelle bei Serienmotorrädern in der gleichen Richtung wie die Räder. In der MotoGP dominieren stattdessen in entgegengesetzter Richtung laufende Kurbelwellen, weil sie zwei Aspekte der Fahrdynamik positiv beeinflussen: Die gyroskopische...

weiterlesen

FAHRWERK - BREMSE

214 PS auf den Boden zu bringen ist nicht einfach - dazu braucht es auch das richtige Fahrwerk. Ducati setzt, wie in der MotoGP, auf Top-Komponenten aus dem Hause Öhlins. Die neuesten Brembo Bremszangen und eine komplett neue Rahmen-Technologie sorgen dafür, dass nichts mehr schief gehen kann...

RAHMEN

Front-Frame-Technologie - leicht, trotzdem steiff!

Das Gewicht liegt fahrfertig vollgetankt unter 200 kg, ein Wert der mit einem herkömmlichen Perimeterrahmen nicht erreichbar gewesen wäre. Aus diesem Grund wurde ein "Front-Frame" mit dem Desmosedici Stradale Motor als tragendes Element entschieden. Diese Lösung ist...

weiterlesen

SEKUNDÄRRAHMEN

Leichtbau durch Magnesium und Aluminium

Ein weiterer Pluspunkt des Front-Frame-Konzepts ist die Tatsache, dass die seitlichen Rahmenelemente deutlich kürzer sind und so ein extrem kompaktes und schlankes Layout möglich wurde. Der Hauptrahmen wird durch einen leichten vorderen Rahmen aus Magnesium und einem im...

weiterlesen

REIFEN

Rennstrecken-Performance mit Profil!

Ducati und Pirelli arbeiteten Hand in Hand bei der Entwicklung der Bereifung. Das Resultat ist die neueste Version des DIABLO™ Supercorsa SP, hinten erstmals in einem Serienmotorrad in der Dimension 200/60 ZR 17. Diese Dimension wird bereits in der FIM...

weiterlesen

AUSSTATTUNG

Ob nun die Verwendung von modernster LED-Technologie oder die Verwendung von hochwertigsten Werkstoffen wie Carbon, Magnesium oder Titanium, Ducati legt stets Wert auf Qualität und Innovation...

BELEUCHTUNG

Aggressive Optik mit Full-LED Technologie!

Die Scheinwerfergröße wurde reduziert mit dem klaren Ziel, die aggressive Optik der beiden übergroßen Lufteinlässe zu verbessern, insbesondere wenn der Motor ausgeschaltet ist. Der Voll-LED-Scheinwerfer verfügt über ein Tagfahrlicht mit einem zweiteiligen Profil an der...

weiterlesen

ALUMINIUM TANK

Effizientes Layout, wie in der MotoGP!

Die Racing DNA wird durch den 16 Liter Aluminiumtank ergänzt, der, wie bei MotoGP Racebikes, einen Teil des Kraftstoffs unter den Fahrersitz verlagert. Im dadurch frei gewordenen Raum im vorderen Bereich der Tankabdeckung wurde die gesamte Elektronik samt Batterie...

weiterlesen

MOTORGEHÄUSEDECKEL

Magnesium, denn jedes Gramm zählt!

Wer Gewichtsrekorde brechen möchte, darf sich durch Herstellungskosten nicht abschrecken lassen. Konsequenter Leichtbau ist folglich auch bei allen Motorgehäusedeckeln zu finden. Zylinderkopfdeckel, die Ölwanne, der Lichtmaschinendeckel und die zweiteilige...

weiterlesen

Technische Daten

RAHMEN - SCHWINGE

Ducati Front-Frame-Konzept (Aluminium), einstellbarer Öhlins Lenkungsdämpfer, Aluminium-Einarmschwinge

GABEL

Hydraulische Öhlins NIX30 USD-Gabel mit TiN-beschichteten Tauchrohren, Semi-actives Smart EC 2.0 System, elektronisch einstellbar in Zug- und Druckstufe, Vorspannung mechanisch einstellbar, 43mm Standrohrdurchmesser, 120mm Federweg

FEDERBEIN

Progressives Öhlins TTX36-Mono-Federbein, Semi-actives Smart EC 2.0 System, elektronisch einstellbar in Zug und Druckstufe. Vorspannung mechanisch einstellbar, 130mm Federweg

RÄDER

5/10-Speichen-Carbon-Felge - 3,50 x 17 / 6,00 x 17, Bereifung 120/70-ZR17 / 200/60-ZR17

BREMSE VORNE

Hydraulische Zweischeibenbremsanlage mit Bosch EVO-Kurven-ABS-System, Funktionsweise einstellbar, 330mm Bremsscheiben (schwimmend), Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen Stylema R (feststehend), radial montiert

BREMSE HINTEN

Hydraulische Einscheibenbremsanlage mit Bosch EVO-Kurven-ABS-System, Funktionsweise einstellbar, 245mm Bremsscheibe (schwimmend), Brembo 2-Kolben-Bremszange P34C (feststehend)

 

MOTOR

4-Zylinder 4-Takt-DOHC-Desmosedici-Stradale-Einspritzmotor
90° V4, gegenläufig drehende Kurbelwelle, Wasserkühlung
4-Ventil-DOHC-Desmodromik (Zahnräder)
1103 ccm - 81,0mm Bohrung - 53,5mm Hub - Verdichtung 14,0:1 (±0,5)

GETRIEBE - KUPPLUNG

6-Gang-Getriebe mit Fußschaltung, Ducati-Quick-Shift Up/Down (DQS EVO2)
Hydraulisch betätigte STM-EVOSBK9 Anti-Hopping Mehrscheiben-Trockenkupplung (Self-Servo-System)

LEISTUNG - DREHMOMENT - GEWICHT

214 PS - 158 kW bei 13.000 Umin *
124 Nm Drehmoment bei 9.500 U/min *
194 kg Fahrfertig **

ABMESSUNGEN - TANKVOLUMEN

2085 x 745 x 1140mm (Länge x Breite x Höhe)
1469mm Radstand, 835mm Sitzhöhe
16,0 Liter Aluminiumtank

SERVICEINTERVALLE - GARANTIE

1.000 - 24.000 und alle weiteren 24.000 Km (Ölwechsel alle 12.000 Km)
24 Monate Garantie ohne Kilometerbegrenzung

EMISSIONEN - VERBRAUCH

CO2-Emission: 175 g/km (Abgasnorm Euro 5)
Verbrauch: 7,6 l/100 km
Nahfeldpegel: 104dB(A) bei 6500 Umin

 

SCHWARZ-MATT

47.495,00 €

CO2: 175 g/km | NoVA: 30%+500,00***
104 dB(A) Nahfeldpegel

* Leistung - Drehmoment

Die angegebenen Leistungs- und Drehmomentwerte entsprechen den homologierten und in den Zulassungsdokumenten angeführten Daten und wurden auf einen Motorprüfstand (ausgebauter Motor, fix mit dem Prüfstand verbunden) nach den Regularien der Fahrzeughomologation gemäß EU-Richtlinie ermittelt. In der Vergangenheit wurde die Motorleistung auch mit einem herkömmlichen Rollenprüfstand (Fahrzeug wird auf einem Prüfstand aufgespannt und die Leistung wird über das Hinterrad an eine Rolle übertragen) ermittelt und angegeben. Diese üblicherweise bei nachträglichen Leistungsmessungen verwendete Messmethode liefert bei gleichen Motoren meist abweichende Ergebnisse.

 

** Gewicht Fahrfertig

Die Masse eines Fahrzeugs in fahrbereitem Zustand wird bestimmt durch die Messung der Masse des unbeladenen Fahrzeugs, das für den normalen Betrieb bereit ist, und umfasst die Masse der Flüssigkeiten, der Standardausrüstung (Zubehör wie Koffersysteme bleiben hier unberücksichtigt) gemäß den Spezifikationen des Herstellers, des „Kraftstoffs“ in den Kraftstoffbehältern, die zu mindestens 90% ihres Fassungsvermögens gefüllt sind.

 

*** Berechnung der Normverbrauchsabgabe

Bis 31.12.2019 wurde die Normverbrauchsabgabe (NoVA) vom Hubraum abgeleitet. Seit 01.01.2020 muss die NoVA gemäß StRefG 2020, Artikel 12, § 6 Abs. 1 auf Basis des CO2 Wertes ermittelt werden. Dazu sind folgende Formeln anzuwenden:
NOVA in %: CO2 in g/km minus 55 dividiert durch 4 (gerundet auf vollen Prozentsatz, maximal 20%)
NOVA Aufschlag: Euro 20,00 für jeden g/km über 150 g/km CO2
NOVA bis 125ccm: Für Fahrzeuge mit nicht mehr als 125ccm beträgt der Steuersatz 0%

 

Unverbindlich empfohlene Verkaufspreise inkl. 20% Mehrwertsteuer und Normverbrauchsabgabe. Änderungen in Preis, Technik und Ausstattung vorbehalten.

LEICHTBAU, EIN TEIL DER DUCATI DNA

 

Ab einem gewissen Punkt, abhängig von Talent, Routine und Risikobereitschaft, kann Motorleistung vom Fahrer nicht mehr umgesetzt werden. Von Gewichtsreduktion profitiert jeder. Weniger Gewicht heißt mehr Spaß, mehr Sicherheit aber auch höhere Produktionskosten.

Dürften Ducatis schwerer sein, könnte man auf den Einsatz von Werkstoffen wie Aluminium, Magnesium, Carbon oder gar Titanium verzichten. Aufwendige Produktionsverfahren wie zum Beispiel das Vakural-Gußverfahren wären ebenfalls nicht vonnöten.  Aber ein  guter Weinbauer panscht nicht mit Chemie und eine Ducati wird nicht schwerer gemacht. So einfach ist das, ist doch Leichtbau ein wesentlicher Teil der Ducati DNA. Nachstehend finden sich interessante Informationen von Materialien die bei Ducati zum Einsatz kommen.

Elementar und grundlegend. Das Geheimnis von Kohlenstoff ist seine Molekularstruktur, die es ihm gestattet, unterschiedliche Formen anzunehmen, vom weichsten Graphit bis hin zum härtesten Diamanten. In seiner verführerischsten Form kennt man Kohlenstoff als dünne Fasern, die präzise gewebt, in Epoxid verklebt, von Hand in Form gelegt und in einem Druckgefäß gehärtet werden. Dieser Kohlenfaser-Verbundstoff, auch bekannt als Carbon - besitzt ein außergewöhnliches Stärke-Gewichts-Verhältnis und eine hervorragende Festigkeit, die vor allen Dingen durch unterschiedliche Faserkonstruktionen optimiert werden kann, sodass Komponenten genau die Struktureigenschaften erhalten, die dafür gewünscht sind.
Wolfram ist eine seltene Substanz mit dem höchsten Schmelzpunkt aller Metalle. Seine extreme Dichte bedeutet, dass ein Stück reines Wolfram unglaublich schwer ist. Aus diesem Grund ist das Metall hervorragend als Ausgleichskomponente geeignet. Klein bei minimaler Masse, können Wolfram-Gegengewichte mit größter Präzision angebracht werden. Ein Paradoxon, das auf höchstem Niveau technischer Leistung genutzt wird. In ausschlaggebenden drehenden Komponenten, wo Fliehkräfte strategisch eingesetzt werden muss, gestattet die Verwendung von Wolfram die leichteste und optimal ausbalancierte Gesamtstruktur zu erzielen.
Ätherisch und schwer zu fassen, widerspricht Lithium der allgemeinen Vorstellung von einem Metall, weil es so leicht ist, dass es sogar schwimmt. Als eines der drei Elemente zusammen mit Helium und Wasserstoff, schreibt man Lithium schon seit Anbeginn der Zeiten eine unglaubliche Energie zu. Es wird genutzt, um leistungsfähige und kompakte Lithium-Ionen-Batterien herzustellen, die trotz erheblicher Gewichtseinsparung dieselben Leistungen erbringen.
Magnesium, aus den weißglühenden Gasen im Herzen der Supernovas entstanden, erfordert besondere Sorgfalt bei der Bearbeitung. In Kombination mit anderen Elementen wird seine „Launenhaftigkeit“ abgeschwächt und unter Anwendung modernster Fertigungstechnik zu einem Material der Superlative. Es ist leichter und stärker als Aluminium und bietet gleichzeitig eine außergewöhnliche Vibrationsdämpfung - die perfekte Voraussetzung für Hochleistungskomponenten, für die ein möglichst niedriges Gewicht und Festigkeit ohne der Notwendigkeit hoher Steifheit besonders bedeutend ist.
Das in der Erdkruste am häufigsten vorkommende Metall ist Aluminium. Es ist schwierig und energieaufwändig aus Eisenerz zu gewinnen. Der Grund dafür ist einfach: mit einem Drittel der Dichte von Stahl und der Hälfte von Titan kann Aluminium die ideale Wahl für ein extrem leichtes Gewicht darstellen. Seine Kombination mit anderen Metallen korrigiert seine natürliche Weichheit und schafft ein steifes, leichtes und festes Material mit höchster Korrosionsbeständigkeit. Ein solches Material, eine exotische Legierung aus Aluminium und Zink, Ergal (auch Duraluminium genannt), besitzt überlegene Stärke, Leichtigkeit und Haltbarkeit und wird häufig für anspruchsvolle Anwendungen genutzt, wie etwa für die Raumfahrt und den Flugzeugbau.
Titan wurde im 18. Jahrhundert entdeckt, aber seine Herstellung aus Eisenerz ist erst seit den letzten 60 Jahren möglich. Innerhalb dieses Zeitraums ist das Metall so legendär geworden wie die Titanen, nach denen es benannt ist. So stark wie Stahl, aber um 45 % leichter, widersteht Titan jeglicher Korrosion und hat einen unglaublichen Schmelzpunkt von 1660 °C. Aufgrund seiner Eigenschaften ist Titan sehr teuer und aufwendig in der Bearbeitung, sodass es wirklich nur für Anwendungen in Frage kommt, in denen höchste Leistung gefragt ist. Für leichte Komponenten, die unter Extrembedingungen eingesetzt werden, ist es jedoch das perfekte Material.